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Kleinregion Waldviertel Nord

Bereits im Rahmen des von der EU-geförderten Projektes GIZ-Nord kann auf eine gute Zusammenarbeit unter den Gemeinden Litschau, Heidenreichstein, Eggern, Eisgarn, Reingers und Haugschlag verwiesen werden. Das Projekt hat wesentlich dazu beigetragen das Verhältnis zu den tschechischen Nachbargemeinden zu verbessern. So entstanden zum Beispiel neben dem bereits bestehenden Grenzübergang in Schlag für den Tourismus sehr wichtige weitere Grenzübergänge in Reingers und in Haugschlag. Weiteres wurden Sprachkurse gefördert, sowie interregionale Rad- und Wanderkarten, die bei der Bevölkerung und bei den Touristen beider Seiten großen Anklang finden, aufgelegt.

 

Doch nun ist es an der Zeit auch die Weiterentwicklung der Kleinregion zu forcieren. Daher haben sich die sechs Gemeinden den Kleinregionen im Waldviertel angeschlossen. Gemeinsam bilden sie die „Erlebnisregion Waldviertel Nord“, deren Obmann nun Litschaus Vizebürgermeister Rainer Hirschmann ist.

Eine Kleinregion ist maßgeblich an der Ausgestaltung der optimalen Rahmenbedingungen für die Unternehmer beteiligt. Es gibt zahlreiche Aktivitäten und Initiativen, die ein unternehmensfreundliches Klima und damit einen attraktiven Arbeitsmarkt schaffen und letztendlich auch die Lebensqualität erhöhen würden. Solche Investitionen gehen über die Finanzkraft der einzelnen Gemeinden hinaus. Darum setzt sich das Prinzip der interkommunalen Kooperation zum Zweck der Abstimmung und des Tätigens von gemeinsamen Investitionen durch Kleinregionen in Niederösterreich immer mehr durch.

Das Land Niederösterreich kann bereits auf 20 Jahre Erfahrung bei der Unterstützung in der kommunalen Kooperation verweisen.

 

Zu dem Thema „Wachstum und Beschäftigung durch Kooperation“ wurden in den letzten Jahren viele richtungsweisende kleinregionale Beispiele entwickelt, die anderen Kleinregionen Motivation und Anregung für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in diesem Bereich geben sollen.

Bürgermeister Otto Huslich mit der Arbeitsgruppe

Diese Projekte wurden im Zuge des am 1. Dezember 2006 stattfindenden „Niederösterreichischen Kleinregionentag 2006“ präsentiert und im Anschluß angeregt diskutiert.

Erste Ergebnisse des kleinregionalen Entwicklungskonzeptes für die „Erlebnisregion Waldviertel Nord“ sind bereits vorhanden. Aus Studien der Bevölkerungs- und Wirtschaftsdaten, sowie aus einer repräsentativen Umfrage unter den Bewohnern hat sich hier der Schwerpunkt „Beschäftigung IN/FÜR/MIT der Region“ herauskristallisiert. Dieses Ergebnis wurde der in der Kleinregion lebenden Bevölkerung sowie den Wirtschaftstreibenden am 8. November 2006 im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Kenntnis gebracht und anschließend diskutiert. Nächstes Ziel ist, in hoffentlich reger Zusammenarbeit mit den Gemeindebürgern, gemeinsam Strategien für die Entwicklung der Kleinregion zu erarbeiten.